Schriftstellerin
von Biographien, Fachtexten & Kriminalromanen
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Kurzkrimis

Das Mädchen aus der fernen Zeit
An einem Novemberabend erscheint eine geisterhafte Frau. Statt sich zu fürchten, folgert Holmes messerscharf: Die junge Klientin stammt aus der Zukunft. Da sie als Irrlicht kam, baut er in der nächsten Nacht eine Lichtmaschine, mit der sie ihr folgen, den Fall lösen und nebenbei das Wesen von Spuk und Zeit erklären.
Berichte über Gräfrath im 19. Jahrhundert

über Personen und Themen, als Industrie & Demokratie entstanden.
Aufwändig recherchiert aus Kurrent-geschriebenen und transkribierten oder in Faktur gedruckten Dokumenten (Zivilstandsurkunden, Bücher, Zeitungen) in Stadt- und Landesarchiven. Jeweils mittig im Heft seit 1/2018.
Biographien

Louis de Leuw (*1819) - 1. echter Arzt im Bergischen
Wilhelm Jellinghaus - 1. Demokrat in Solingen
In: Romerike Berge (Ruhmreiche Berge), Organ des Bergischen Geschichtsvereins (bgv), 3/2018.
Genealogien von Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts

wie Wilhelm & Bernhard Gelderblom, Peter-Daniel Schönian, Dr. Heinrich Bongard
- Gelderblom: in User Nümmen, Heft 3/2021 , S.12-15;
- Schönian: in Geschichte im Wuppertal, Heeft 2021, S.41-52
- Bongard: in Düsseldorfer Familienkunde, Heft 2/2024, S. 54f
Biographie von Wilh. Jellinghaus (*1812)

über die Zeit, als die Selbständigkeit endete.
Meist wird auf Bismarks Sozialgesetze verwiesen, wenn nach dem Beginn des Arbeiterschutzes gefagt ist. Aber der hatte sie nur unterschrieben, um die Bevölkerung zu bestechen, wie er selbst sagte, um die Demokratie zu verhindern. in: sicher ist sicher, 2/2021, S. 87-90
Beiträge zum Museum

Archivalien, Transkription & Daten, Vorträge
In: Romerike Berge (Ruhmreiche Berge), Organ des Bergischen Geschichtsvereins (bgv), Heft 3/2022)

Kriminalroman im 19. Jahrhundert - Band 1
Das letzte Familienfest
Du kommst heim. Deine Schwester ist tot. Dein Vater schweigt.
So war es 1845 für den jungen Arzt Louis de Leuw (26), als er vom Medizinstudium in Berlin nach Gräfrath im Bergischen Land heimkehrte. Völlig unerwartet stand er am Bett seiner 13-jährigen Schwester, die an Nervenfieber (hohem Fieber = Typhus) gestorben sein sollte. Als er Zeichen einer Vergiftung sieht, reagiert sein Vater, der alte Wundarzt, brüskiert. Louis muss sich zwischen dem Einstieg in dessen Praxis und der Suche nach dem Täter entscheiden. Doch der hat es nun auf ihn abgesehen. (300 Normseiten geplant)
Mehr über Mikas
Leidenschaft für Krimis

Geschichten sind Heilungsrituale, meinte Walter Benjamin (1892 - 1940) - gegen Angst und für die Hoffnung.
Der Krimi, der aus den Schauerromanen des 18. Jrh. entstand, erlebt seit Edgar Allan Poe (1809 - 1849) eine "unglaubliche Karriere", schrieb der Soziologe Alexander Bogner. Er verschafft "uns die Gewissheit, dass die Realität - aller Komplexität zum Trotz - durchschaubar ist, weil wir eine Geschichte ... auf eine eindeutige Lösung hin erzählen" können.
Der Kriminalroman ist „unter den Handlungsmustern das metaphysischste und philosophischste“, meinte auch Umberto Eco (1932 - 2016): Ein ewiges Rätsel ist der Tod. Was, wenn er nicht das Ende wäre?



Wie entstand das 'FAMILIENFEST'?

Wann begann die MODERNE?
2018, als Lohn für meine Promotion, erfüllte ich mir einen Wunsch: Im Stadtarchiv fragte ich nach Archivalien des Gräfrather Arztes Louis de Leuw (1819-1858). Schon als Kind hatte ich von seinem Vater, dem berühmten Gräfrather Wundarzt de Leuw, gehört. Doch niemand konnte mir etwas über ihn und die Familie erzählen. Nun wurde ich mit Dokumenten überhäuft. Eine Freundin half mir, die deutsche Handschrift (Kurrent) zu lesen. Aber eine Frage blieb und brachte einen wunden Punkt in mir selbst zum Schwingen: Warum musste ausgerechnet Adeline so früh sterben? Deduktiv wie Sherlock Holmes näherte ich mich ihrem Leben.
Im 19. Jahrhundert blühten Handel und Technik auf. Die Aufklärung hatte den Weg bbereitet, Napoleons Kriege hatten den Aufschwung verzögert. Nun verdrängte die Naturwissenschaft die Philosophie, mehr Menschen lernten lesen, Eisenbahn und Telegraphie beschleunigten die Nachrichten, und die Kaufleute reisten nach New York und um die Welt.
Warum ein HISTORISCHER Kriminalroman?
Wie Umberto Eco sagt, kann man "in der Vergangenheit die Ursachen dessen aufspüren", was heute ist. "Der historische Roman", schrieb Lion Feuchtwanger, "befreit denjenigen, der ehrlich daran arbeitet, aus seiner ... Nur-Gegenwart ... gibt ihm Spürung des unendlichen Werdens, lehrt ihn, die eigene Zeit als ein Dynamisches verstehen." Kein Genre ist so geeignet, Familie und Gesellschaft zu betrachten, wie der Krimi. Das Wichtigste ist aber immer die Geschichte, also die Aufklärung des Falls, egal wann und wo sie spielt: Erst wenn die Handlung universell, also für die meisten Menschen interessant, und das Erzählen bewegt, stringent und spannend ist, sollte ein/e AutorIn sich diesem speziellen Subgenre widmen.
Vita
Mika wuchs in Gräfrath, einem Stadtteil von Solingen, auf und gewann mit 17 einen Kurzgeschichten-Wettbewerb. Dann studierte sie Lebensmittelchemie und arbeitete bei der Verbraucherzentrale NRW und seit 2007 bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Nach ihrer Promotion begann sie, die Biographien des Gräfrather Arztes Dr. Louis de Leuw (*1819) und des Solinger Kaufmanns & Demokraten Wilhelm Jellinghaus (*1812) zu recherchieren und veröffentlichte außerdem Beiträge zur Medizin- & Arbeitsschutzgeschichte.
Ihr Traum: Ein Haus, ein Kätzchen und ein Pferd ...
In einem anderen Leben: würde sie über Land ziehen und Geschichten erzählen.
Verborgene Talente: Sonnengruß, Singen, Soziales.
Schwächen: Kopfrechnen, Klavierspielen, Kochen.
Leidenschaften: Reiten, Tanzen, Wandern, Kuscheln, Lesen, Lachen.
Lieblingsbuch: Fünfundvierzig Jahre aus meinem Leben (Luise von Preussen -
Fürstin Anton Radziwill), 1815 (deutsch 1912)
Nur wer die Vergangenheit kennt,
kann die Gegenwart verstehen
und die Zukunft gestalten.
August Bebel (1840 - 1913)
